Wettkämpfe auf nationaler und internationaler Ebene

In der heutigen Zeit ist CWD in Europa ein weitverbreitetes Hobby, das immer mehr Anhänger findet. Längst trifft man sich während des ganzen Jahres in den verschiedenen Ländern zu Wettkämpfen, womit das CWD auch als Spitzensport betrieben werden kann. Die Europameisterschaften werden in Holland ausgetragen, während die Weltmeisterschaften bis jetzt noch in den USA durchgeführt werden. Diese beiden grossen Anlässe sind das Highlight jedes Tänzers, hat er doch Gelegenheit, viel Neues von den besten Lehrern zu erlernen und gleichzeitig alte Freundschaften zu pflegen, neue Leute aus der ganzen Welt kennenzulernen. Das faszinierende daran ist, dass alle eine gemeinsame Sprache sprechen und verstehen, nämlich Tanzen, Spass haben und miteinander lernen. .

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WCDF

Die World Country Dance Federation wurde in Europa mit dem Ziel gegründet, die Tanzsportart „Country Dance“ auf all ihren Ebenen (Social-, Wettkampf- und Profi-Ebene) durch eine große Bandbreite von Tanz- und Musikstilen zu fördern. Nach den Regeln und Richtlinien der WCDF werden die weiter unten aufgeführten Meisterschaften durchgeführt. Die WCDF lädt gleich denkende Personen oder Organisationen gern ein, durch eine Übernahme einer Meisterschaft, Partner der WCDF zu werden. In der WCDF findet man viele bekannte Namen aus der „World of Country Dance“. Darunter sind Eventdirektoren, Trainer, Tanzlehrer, Top-Tänzer und Wettkampfrichter. Die WCDF ist eine Organisation, deren Hauptaufgabe es ist, dem Tänzer und dem Country Dance weltweit zu dienen. Hauptmotto: „Der Tänzer kommt zuerst“. Im Kreise der „High Level“ Meisterschaften sind nicht nur die schon bekannten in Deutschland(2), England(3), Niederlande(3), Norwegen(2) Schweiz(1), Belgien(1) und Spanien(2), sondern auch die bald entstehenden in Schweden, Dänemark, Schottland, Irland, Frankreich und den Baltischen Staaten. Somit hat man hinreichend Möglichkeiten an wundervollen, innovativen und aufregenden Meisterschaften teilzunehmen. Im Jahre 2006 wird es auch so genannte „Nationale/Regionale“-Meisterschaften geben, welche dann an einen Tag abgehalten werden. Wir werden ein Ranglistensystem in jedem einzelnen Land und eins für ganz Europa einführen, um damit einen Wettkampfkreislauf in jedem Land zu entwickeln. Es wird auch Wettbewerbe im Socialbereich geben, mit Tänzen, die in dem betreffenden Land sehr populär sind, obwohl es auch eine Liste mit empfohlenen Tänzen geben wird. Damit unterstreicht die WCDF eines ihrer Ziele, dem Social-Tänzer den Respekt entgegen zu bringen, den sie verdienen. Die Gründungsmitglieder der WCDF weisen jahrelange Erfahrungen als Tanzlehrer oder Leiter von Tanzschulen auf, aber sind auch auf den Gebieten als Leiter einer Meisterschaft, Wettkampfrichter auf Meisterschaften und als Teilnehmer bei Meisterschaften sehr erfahren. Natürlich haben alle ganz einfach sehr viel Freude am Tanzen. Jeder von ihnen bringt dazu noch die unterschiedlichsten Fähigkeiten aus seinen/ihren Berufen mit in die WCDF. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich für eine Weltmeisterschaft der WCDF qualifizieren. Diese wird im Dezember 2006 in Spanien stattfinden. Die WCDF hat tänzerfreundliche Regeln entwickelt, die in der jeweiligen Landessprache erhältlich sein werden. Sie sind einfach gehalten und dennoch aussagekräftig. Die WCDF werden im ersten Jahr mit einem bekannten Format beginnen und wollen den Tänzern zuhören, um auf ihre Belange besser eingehen zu können. Sie versprechen Änderungen nur zum Wohl unserer Tanzform vorzunehmen. Die Tänzer werden innerhalb der WCDF durch den WCDF Repräsentanten jedes Landes vertreten und Vorschläge, sowie Anregungen werden durch den Dancers Section Director bearbeitet. Auch Tanzlehrer werden durch den WCDF Repräsentanten in jedem Land die Möglichkeit haben, ihre Meinungen mit einzubringen. Die WCDF wird Briefe und Emails zu Regel- oder Musikfragen etc. in einem angemessenen Zeitrahmen beantworten. Professionals: Ein umfassendes Judges-Trainingsprogramm wird sicherstellen, dass die Teilnehmer einer WCDF-Meisterschaft ehrlich und fair von professionellen Wettkampfrichtern bewertet werden. Alle Tanzlehrer werden von demAkkreditierungsprogramm profitieren.

(Willkommensbrief der WCDF)

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GCWDA

Wenn es um anerkannte Country Western Tanzturniere geht, kommt man nicht umher die GCWDA zu erwähnen.

Die "German Country & Western Dance Association e.V.", der Bundesverband für Country- und Western Tanz Deutschland e.V., Fachverband mit besonderer Aufgabenstellung im Deutschen Tanzsportverband e.V. (im DTV)

Die GCWDA ist der nationale Bundesverband für Country & Western Tanz (BfCW). Seit dem  31. August 2002  ist er in dieser Form dem Deutschen Tanzsportverband e.V. (DTV) als Fachverband mit besonderer Aufgabenstellung angeschlossen und somit Mitglied im Deutschen Sportbund (DSB). Der Bundesverband für Country & Westerntanz e.V. (BfCW) fördert die Vereinigung der Country & Western Tanzgruppen und Tanztrainer unter einem Dach. Er verbreitet und vereinheitlicht das Country Western Tanzen in Deutschland und fördert die Kontakte der Vereine und Tänzer untereinander. Dies geschieht vor allem durch die Unterrichtung über alle den Country und Western Tanzsport betreffenden Fragen, sowie der Erstellung von Richtlinien. Ebenfalls dazu gehören die monatlichen Durchführungen von Tanztrainer-Seminaren zur Standardisierung und Verbreitung einer allgemein gültigen Terminologie, sowie die Aus- und Fortbildung von Trainern und Übungsleitern, Turnierleitern und Wertungsrichtern, ebenso die Vergabe und Durchführung von Sportturnieren und Meisterschaften in den verschiedenen Wettkampfsportarten des Country & Westerntanzens. Die Koordinierung sämtlicher Aktivitäten rund um den Country & Western Tanzsport. Die Lizenzvergabe für Tanztrainer im Country & Western Tanzsport findet nur noch unter der Federführung der GCWDA / BfCW statt.

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Fachabteilungen

Im Country und Westerntanzbereich gibt es 3 Hauptelemente die als eigenständige Fachabteilungen gewertet werden.
Zunächst einmal wäre das der

Square Dance - hier stehen sich vier Tanzpaare auf den Seiten eines gedachten Quadrates (Square) gegenüber. Es gibt keine festgelegte Tanz- bzw. Schrittfolge, sondern vordefinierte Figuren, die von den Tänzern ausgeführt werden müssen. Diese Figuren stehen nicht für ein bestimmtes Lied fest, sondern werden von einem 'Caller' (Vorsänger) in den Gesang eingeflochten. Die Aufgabe der Tänzer ist es, die ihnen zugerufene Figuren in einen fließenden Tanz umzusetzen.

Clogging - ist der traditioneller amerikanischer Steptanz, der sich aus verschiedenen Formen europäischer Tänze entwickelt hat. Hierzu zählen unter anderem Irish Jig, Englischer Step Dance, sowie deutsche und holländische Volkstänze. Die Amerikaner brachten das moderne Cloggin Anfang der achtziger Jahre nach Europa, wo es sich seitdem steigender Beliebtheit erfreut.

Country und Western Tanzbereich bestehend aus Line Dance, Partner Dance und Couple Dance.

- Line Dance wird alleine ohne festen Partner in Reihen hinter und nebeneinander getanzt, wobei sich eine choreographisch festgelegte Schrittfolge bis zum Ende eines Musiktitels ständig wiederholt. Es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, die in Newcomer, Novice, Intermediate und Advanced aufgeteilt sind. Es wird in der Mitte der Tanzfläche getanzt.
- Partner Dance Paare tanzen eine festgelegte Schrittfolge von mindestens 16 Counts immer wieder von vorne bis zum Ende der Musik. Partnertänze werden meistens im Kreis und zwar im Gegenuhrzeigersinn am inneren Tanzflächenrand der sogenannten slow lane getanzt.
- Couple Dance - Wie bei den Standard oder Lateinamerikanischen Tänzen führt der Herr und die Dame lässt sich überraschen. Nein, überrascht sollte sie nicht sein, sondern folgen, nach dem Prinzip Lead & Follow. getanzt wird Two Step, West Coast Swing, Waltz, East Coast Swing, Polka, Nightclub Two Step, Hustle. Hier werden sie die ersten Gemeinsamkeiten zwischen Standard, Latein und Country Western Tanz entdecken. Mittlerweile wird auch in der Country Western Tanzszene nicht nur nach Country Musik getanzt, sondern gerade bei den Line Dances, aber auch beim Couple Dance hört man verstärkt Lateinamerikanische Rhythmen oder Lieder aus den 50ziger u. 60ziger Jahren.
Selbst Elemente aus dem Bereich Rock, Hipp Hopp, Break Dance oder Rap sind dem heutigen Country Western Tänzer nicht mehr fremd.

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International

Viel Gutes kommt aus Amerika, in der Country- und Western-Szene ohnehin. Obwohl die Schweiz die grösste Szene auf der Welt (Verhältnis Grösse/ Einwohner) aufweist, wird doch immer wieder nach Amerika Ausschau gehalten, wobei dann das Gute übernommen wird. So auch das Western Line Dance. Die Tanzart wurde schnell einmal zum «Renner» auf vielen Festivals, es war neu und sah sehr gut aus. Tanz-Vereine wurden gegründet, die Anhängerschaft wuchs ständig.
Am 16. März 1997 wurde der gesamtschweizerische Dachverband für Country Western Dance (CWD) gegründet, um einen professionelleren Status für die Zukunft erreichen zu können. Dazu gehört auch die Aus- und Weiterbildung der Instruktoren und die Durchführung der Schweizermeisterschaft jeweils im September.
Die Europameisterschaften werden in Holland ausgetragen, während die Weltmeisterschaften bis jetzt noch in den USA durchgeführt werden. Für das Jahr 2002 wurden die Austragungen der WM nach Holland vergeben.

Championships

Wie in jeder Sportart gibt es auch im Country-und Westerndance Championships. Bei diesen Championships wird grundsätzlich zwischen Line Dance und Couple Dance (Partnertanz) unterschieden. Für Line Dancer hier ein paar allgemeine Informationen über die Teilnahme bei internationalen Wettbewerben. Es ist egal wie alt man ist und ob man eine professionelle Tanzausbildung hat!

 - Man wird immer in einer Kategorie mit Gleichaltrigen tanzen -

Junior Primary

Jünger als 10 Jahre

Junior Youth

Zwischen 10-13 Jahren

Junior Teen

Zwischen 14-17 Jahren

Adult

Älter als 18 Jahre

Crystal

Älter als 30 Jahre

Diamond

Älter als 40 Jahre

Silver

Älter als 50 Jahre

Gold

Älter als 60 Jahre

- Man wird immer mit Leuten des gleichen Levels tanzen -

Newcomer

Weniger als 1 Jahr Wettbewerbserfahrung

Novice

1-2 Jahre Wettbewerbserfahrung

Intermediate

2-3 Jahre Wettbewerbserfahrung

Advanced

Mehr als 3 Jahre Wettbewerbserfahrung

- Man kann zwischen unterschiedlichen Kategorien im Line Dance wählen -

 

Einzeltänzer:

Classic

Vorgegebene Schrittbeschreibungen lernen und antreten

Showcase

Zu vorgegebener Musik eigene Choreographie erstellen

Renegade

Zu Musik, die eine Stunde vorher bekannt gegeben wird, einfach tanzen

Choreography

Zu selbst gewählter Musik Line Dance Choreographie vorstellen

 

 Teams:

In den Kategorien Duo(2), Trio(3), Quad(4), Small Troup und Large Troup als Team antreten (zu selbstgewählter Musik eigene Choreographie vorstellen)


 Mehr Infos zu Wettkämpfen, Turniertänzern, Turnieren und Co. findet Ihr auf  folgenden Links:

American Dance Production

Dance at Berlin Open

GCWDA

Incahoots Berlin

Julia Oertel, Monica Oertel & Till Bräutigam

L.A. Cup

 Line in Motion

Masters in Line

NCWDC

Saxonia

SCWDA

UCWDC